Runde 5

Aero-Club Nastätten mit Wetterpech in der Segelflug-Bundesliga

In Runde 5 der Segelflug-Bundesliga gerät der Aero-Club, aufgrund des durchwachsenen Wetters, ins Hintertreffen. Während in anderen Teilen Deutschlands gute Segelflugbedingungen herrschten, bot sich für die Piloten des Aero-Clubs zwischen Regenschauern, starkem Wind und grauem Himmel keine Chance zu einem längeren Flug von Nastätten aus. Die, für den Segelflug so wichtige, Sonneneinstrahlung war leider nicht ausreichend um genügend Aufwinde zu erzeugen. Nicht der starke Wind kann die Segelflugzeuge über lange Zeit und weite Strecken in der Luft halten, viel mehr werden warme, aufsteigende Luftmassen benötigt. Hierzu braucht es reichlich Energie in Form von Sonneneinstrahlung.

Dennoch gab es mit Rundenplatz 25 von 28 einen Trostpunkt für den Verein, denn der Nastätter Malte Bernhardt konnte vom bayrischen Flugplatz Unterwössen, nahe der Alpen, zu einem Flug ins Gebirge starten. Bei dem Gebirgsflug handelt es sich um die Königsdisziplin im Segelflug. Das nahe Fliegen an den Bergen erfordert eine erhöhte Konzentration und belohnt mit unvergesslichen Ausblicken und schnellen Flügen. Bernhardt konnte hierbei eine Geschwindigkeitswertung von 105 km/h erfliegen. Seine Route führte ihn vorbei an Zell am See in den österreichischen Teil der Alpen.

Die Regeln der Segelflug-Bundesliga erlauben es den Piloten jeden Flugplatz innerhalb Deutschlands als Ausgangspunkt zu nutzen, so kommt es vor, dass Piloten mit ihrem Flugzeug im Urlaub von einem anderen Flugplatz, als ihrem heimischen starten.

Bild 1: Gebirgsflug in den Alpen, Foto Marcel Kaspari

Bild 2: Vorbereitungen zum Bundesligaflug, Foto Marcel Kaspari