Eine Nullrunde nicht nur für den ACN

Thomas Eisenlohr und Peter Fabian (v.l.n.r.) versuchten alles, um die Mindestwertung zu übererreichen. Phil, der Flugplatzhund, mit einer Tannenzapfen-Zigarre. Aprilwetter im Mai auf dem Segelfluggelände bei Buch .

Photos: Jens-Christian Henke

Der ACN behauptet sich im oberen Drittel der Tabelle
– auch ohne Wertungsflug in der 4. Runde wegen Aprilwetter im Mai

Erneut ärgerte der Wettergott die Segelflieger in der Mitte und im Süden Deutschlands: Er platzierte dort über die gesamte 4. Bundesligarunde immer wieder heftige Schauer mit hohen Windgeschwindigkeiten. Südlich vom Sauerland war es deshalb extrem schwierig zu punkten, so dass am Sonntagabend nur 12 der 30 Erstligavereine einen oder mehrere Wertungsflüge einreichen konnten.

Im Rheintal gelangen aber am Samstag Wertungsflüge, da dort im Vergleich zum Mittelgebirge deutlich mehr Arbeitshöhe zur Verfügung steht und die Schauerneigung deutlich geringer ist. Über dem Blauen Ländchen zogen die Wolken hingegen so niedrig über die nassen Bergwälder, dass das Außenlanderisiko sehr hoch war. Trotzdem versuchte am Sonntag der Segelflugreferent Peter Fabian mit dem 1. Vorsitzenden des ACN, Thomas Eisenlohr, als Co-Pilot auf einer DG-1001 die Mindestwertungsstrecke zu erreichen. Ihr erster Versuch endete mit einer Landung auf dem benachbarten Segelfluggelände Michelbach. Die beiden wurden vom Werkstattleiter Martin Fuhr schnell wieder hochgeschleppt, so dass noch ein zweiter Versuch in Angriff genommen wurde. Ein massiver Regenschauer zwang jedoch sicherheitshalber zur vorzeitigen Landung.

Trotz dieser Nullrunde verschiebt sich der ACN in der Wertungstabelle nur einen Zähler von Platz 8 auf Platz 9. Der ACN hofft auf mehr Wertungsglück in der nächsten Runde – die Prognosen deuten darauf hin, dass am Sonntag eine Hochdruckzunge für fliegbares Wetter über der Eifel sorgen könnte.

Text: Jens-Christian Henke

Runde 4