Ausbildungserfolge, Schnupperkurse & Aktivenversammlung

Clara Theis mit Mama und Fluglehrerin Sabine Theis, Quelle: Carolin Fuhr Clara Theis in der ASK-13, Quelle: Carolin Fuhr Jasmin Thomas und Jannik Back am Start, Quelle: Carolin Fuhr

Der Weg zum Segelflugpiloten

Um sich den Traum vom Fliegen zu ermöglichen, können Jugendliche bereits ab 14 Jahren mit der Ausbildung zum Segelflugpiloten beginnen. Voraussetzung sind ein guter Gesundheitszustand und jede Menge Motivation und Zeit. Innerhalb des ersten Ausbildungsabschnittes fliegen die Flugschüler*innen nur gemeinsam mit den ehrenamtlichen Fluglehrern, um alle Grundkenntnisse des Fliegens zu erlernen. Am Ende dieses Abschnittes steht die sogenannte A-Prüfung, bei welcher die Flugschüler*innen Ihre ersten drei Alleinstarts- und Landungen absolvieren. Diese wichtige Prüfung in der Fliegerkarriere erfolgt nach circa 60-80 Starts mit Fluglehrer. Die 14-jährige Clara Theis hat diese Prüfung erfolgreich gemeistert und ist bereits bei ihrem vierten Alleinflug knappe zwei Stunden in der Luft geblieben. Ein Erlebnis, an das man sich noch lange zurückerinnert. Ralf Thaenert hat diese Prüfung ebenfalls erfolgreich bestanden - Herzlichen Glückwunsch!

Im nächsten Ausbildungsabschnitt werden weitere Übungen mit den Fluglehrern gemacht und die fliegerischen Fähigkeiten ausgebaut. Außerdem können die Flugschüler*innen bereits erste Erfahrungen auf einsitzigen Segelflugzeugen sammeln. Die diesen Abschnitt abschließende Prüfung hat der 17-jährige Henri Merbt souverän bestanden. Die letzten Schritte in Richtung des Luftfahrerscheins sind die navigatorische und meteorologische Streckenflugeinweisung, um sich auch außerhalb der Flugplatzumgebung gut zurecht zu finden. Des Weiteren steht eine der Führerscheinprüfung ähnliche Theorieprüfung an, damit nicht nur in der Praxis, sondern auch theoretisch alles verstanden ist. Kurz vor ihrem Luftfahrerschein stehen die 18-Jährige Jasmin Thomas und die 16-jährige Lara Hehl. Sie müssen noch einen Streckenflug von 50 km fliegen und können sich dann bereits zur Luftfahrerscheinprüfung anmelden.

Dieses Wochenende haben zudem viele Umschulungen auf neue Luftfahrtzeugmuster stattgefunden. Lara Hehl und Henri Merbt haben die ASK-23, einen Einsitzer, näher kennengelernt und erste Übungsflüge unter Aufsicht der Fluglehrer durchgeführt. Jasmin Thomas und Jannik Back haben den Einsitzer K8 für sich entdeckt und können dieses Muster jetzt eigenständig fliegen.

 

Eine Imitation von Goofy durch Jens Pötting, Quelle: Carolin Fuhr Lara Hehl mit Fluglehrer Jan Brill, Quelle: Carolin Fuhr Fluglehrer Wolfgang Strehler, Quelle: Carolin Fuhr

 

Für einen Tag die Welt von oben entdecken

Eintägige Schnupperkurse bieten Interessenten die Möglichkeit selbst einmal Hand ans Steuer zu legen und auszuprobieren, ob Segelfliegen vielleicht eine neu entdeckte Leidenschaft ist. Der Spaß in einer großen Gemeinschaft von Jung bis Alt das Wochenende zu verbringen und dabei über seine Grenzen hinauszuwachsen hat für alle Besucher, Interessenten und Piloten einen besonderen Reiz. Kilian Zinowsky hat auf diesem Weg zu uns gefunden und sich dafür entschieden die Ausbildung im Aero-club zu beginnen. Wir begrüßen außerdem die neuen Flugschülerin Alea Kratz und wünschen euch beiden, wie die Flieger so schön sagen, „always happy landings“!

 

Einsteigen & Abheben! Quelle: Carolin Fuhr Willkommen Kilian Zinowsky! Willkommen Alea Kratz! Quelle: Carolin Fuhr

 

Streckenflug im Aero-Club

Die letzten Wochenenden in der ersten Segelflugbundesliga haben gezeigt, dass nicht nur die ältere Generation der erfahrenen Piloten viele Punkte holen kann, sondern dass die Jüngeren dem in nichts nachstehen. In Runde 6 der Bundesliga reichte Sascha Stüber mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 101, 16 km/h über eine Distanz von über 250 km den zweitbesten Wertungsflug für den ACN ein. Den drittbesten Wertungsflug in dieser Runde lieferte der 20-Jährige Moritz Althaus mit dem Förderflugzeug LS8 mit 18 m Spannweite. Wir sind gespannt, was die Ergebnisse der siebten Runde zeigen.

Bei längeren Streckenflügen kann es auch passieren, dass die Piloten das Wetter überschätzen und nicht mehr zum Heimatflugplatz zurückfliegen können. In diesem Fall suchen sich die Piloten einen entsprechenden Acker, welcher zum Landeplatz umfunktioniert wird. Eine sogenannte Außenlandung birgt zwar mehr Risiken als auf einem Flugplatz zu landen, ist jedoch üblich in der Fliegerei. Felix Rahn ist am vergangenen Wochenende in der Nähe von Gießen außengelandet. Ein vierköpfiges Team hat sich dann mit dem Flugzeughänger auf den Weg gemacht, ihn und die vereinseigene LS4 wieder zurückzuholen.

 

Streckenflug, Quelle: Jens-Christian Henke Das Rückholer-Team! Quelle: Thomas Paulsen Außenlandung der LS4, Quelle: Thomas Paulsen

 

Oldtimer & Cabrio fliegen

An heißen Tagen ist Segelfliegen ein wirklicher Hochleistungssport. Die viele Bewegung am Boden und das ständige der Sonne ausgesetzt sein kann ganz schön anstrengend werden. Dabei ist der doppelsitzige Oldtimer Slingsby eine willkommene Abwechslung, da dieses Segelflugzeug keine Haube hat. Mit frischem Wind um die Nase und der kühlen Höhenluft lässt sich das Wetter doch sehr gut ertragen. Die Crew der Slingsby hat damit vielen Piloten am Wochenende eine willkommene Abwechslung geboten.

 

Die Slingsby mit Stefan am Start! Quelle: Carolin Fuhr Die Slingsby im Windenstart. Quelle: Catharina Fuhr Pilot Sascha Stüber mit Co-Pilot Jens Pötting, Quelle: Carolin Fuhr

 

Aktivenversammlung

Damit bei einer so großen Mannschaft immer alles glatt läuft, muss in regelmäßigen Abständen über Sicherheit und besondere Vorkommnisse gesprochen werden. Die beste Gelegenheit, dass alle Mitglieder sich über Neues austauschen und diskutieren, ist die Aktivenversammlung, welche mehrmals im Jahr auf dem Flugplatz stattfindet. Unser zweiter Vorsitzender Thomas Paulsen hat die Veranstaltung moderiert, Rolf Diederichs aus dem Sicherheitsteam hat viele Anmerkungen zum Thema Sicherheit gemacht und Marcus Diehl hat die neusten Infos zum Thema Fliegerfest publik gemacht. Im Anschluss wurde gemeinsam gegrillt und der Abend ausklingen lassen.

 

Der Seilwagen ist ständig im Einsatz, Quelle: Carolin Fuhr Unsere Super Dimona ist auch viel geflogen, Quelle: Carolin Fuhr Max & Jannik am Start, Quelle: Carolin Fuhr
Max & Moritz in der DG1001 Turbo am Start, Quelle: Catharina Fuhr Am Startwagen ist viel los, Quelle: Carolin Fuhr Ines und Ilka am Start, Quelle: Carolin Fuhr
Viel los am Start! Quelle: Catharina Fuhr Die Aktivenversammlung kann starten, Quelle: Carolin Fuhr Der Grill ist gut belegt, Quelle: Carolin Fuhr